Was ist "small vessel disease"?

Der Begriff „small vessel disease“ heißt wörtlich übersetzt „Erkrankung der kleinen Gefäße“. Der medizinische Fachbegriff hierfür ist „Mikroangiopathie“. Wir interessieren uns für die Veränderungen der kleinen Gefäße im Gehirn, die zerebralen Mikroangiopathien.

In ca. 90% der Fälle liegt eine erworbene Form vor, die zumeist durch die klassischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen begünstigt wird. Dazu gehören v.a. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Übergewicht. In ca. 10% der Fälle ist die zerebrale Mikroangiopathie genetisch bedingt. Häufige genetische Formen, die zu Veränderungen der kleinen Blutgefäße im Gehirn führen können, sind beispielsweise die Erkrankungen CADASIL und M. Fabry sowie das MELAS-Syndrom.

Krankhafte Veränderungen an kleinen Gefäßen im Gehirn können zu einem Schlaganfall oder zu einer gefäßbedingten Einschränkung der Gedächtnisleistung führen. Es wird vermutet, dass bis zu 30% aller Schlaganfälle und bis zu 40% aller Demenzfälle durch eine zerebrale Mikroangiopathie verursacht sind. Bisher gibt es keine nachweislich wirksame Behandlung der zerebralen Mikroangiopathie.

Was ist "CADASIL"?

CADASIL steht für „cerebral autosomal-dominant arteriopathy with subcortical infarcts and leucoencephalopathy”. Dies bedeutet, dass eine Veränderung der kleinen Gefäße im Gehirn vorliegt (cerebral arteriopathy), die vom Vererbungsmodus her autosomal-dominant vererbt wird und die mit verschiedenen Veränderungen im Gehirn einhergeht. Diese Veränderungen beziehen sich v.a. auf einen Gewebsuntergang knapp unterhalb der Hirnrinde, der grauen Substanz, (subcortical infarcts) und auf krankhafte Veränderungen der weißen Substanz im Gehirn (leucoencephalopathy).

CADASIL ist eine genetische Form der zerebralen Mikroangiopathien. Bei einigen CADASIL-Patienten ist die Veränderung der Gensubstanz im Gen NOTCH3 durch Zufall erstmalig entstanden (Neumutation), bei anderen ist die Erkrankung von den Eltern vererbt worden. CADASIL-Patienten haben eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, das erkrankte Gen an ihre Kinder weiterzugeben.

Klinisch äußert sich CADASIL am häufigsten durch Schlaganfälle. Ungefähr ein Drittel der CADASIL-Patienten leiden an einer Migräne, zumeist mit Aura, d.h. mit begleitenden neurologischen Beschwerden wie vorübergehenden Sehstörungen, Taubheitsgefühlen oder Lähmungserscheinungen.Die Ausprägung der Erkrankung variiert sehr stark und ist auch innerhalb von Familien sehr unterschiedlich. Es gibt CADASIL-Patienten, bei denen die Genveränderung nachgewiesen worden ist, die aber keine Beschwerden haben (asymptomatische Mutationsträger). Andere CADASIL-Patienten haben mehrere Schlaganfälle erlebt.

Für das Projekt SVDs@target sind CADASIL-Patienten sehr wichtig. Die Mitwirkung von CADASIL-Patienten erlaubt es uns, zwischen den erworbenen Formen einer zerebralen Mikroangiopathie und den genetisch bedingten Mikroangiopathien zu unterscheiden. Bei genetischen Formen der Mikroangiopathie treten Veränderungen an den kleinen Gefäßen im Gehirn auf, ohne dass zusätzliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen vorliegen, die selbst die Gefäßstruktur verändern würden.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.cadasil.info.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei zerebralen Mikroangiopathien?

In erster Linie ist es wichtig, Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen (kardiovaskuläre Risikofaktoren) wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Übergewicht zu minimieren bzw. gut einzustellen.

Dazu gehört eine optimale Einstellung des Blutdrucks, des Blutzuckers und der Blutfette. Dies kann durch eine Anpassung des Lebensstils (insb. auch in den Bereichen Rauchen und Übergewicht) erfolgen und durch Medikamente weiter unterstützt werden.

Nach einem Schlaganfall wird in deutschen und europäischen Leitlinien einstimmig empfohlen, zur Vermeidung eines weiteren Schlaganfalls den Blutdruck optimal einzustellen. Blutfette sollen niedrig gehalten werden und ein Medikament zur Verhinderung der Blutgerinnung durch Hemmung der Blutplättchenfunktion, ein sog. Thrombozytenaggregationshemmer (zumeist Acetylsalicylsäure, ASS), soll verabreicht werden. Diese Empfehlungen stammen jedoch von den zerebralen Makroangiopathien, d.h. von den Veränderungen der großen Gefäße wie der Halsschlagader durch Plaques, die das Gefäß verengen. Eine spezielle Therapieempfehlung bei den zerebralen Mikroangiopathien gibt es bisher nicht. Die Optimierung der Behandlung ist u.a. Ziel der klinischen Studie TREAT-SVDs in dem Projekt SVDs@target.

Wie messe ich meinen Blutdruck richtig?

Die Blutdruckmessung ist medizinisch eine wichtige und leicht durchzuführende Untersuchung. Aber auch dabei müssen folgende Grundsätze beachtet werden:
  • Messen Sie stets 2x hintereinander den Blutdruck!
    Die Werte der 1. Messung sind oft höher als die Werte der 2. Messung. Ein ähnlicher Effekt ist bei den Blutdruckmessungen in der Klinik oder in der Praxis zu beobachten, wo zunächst überhöhte Blutdruckwerte gemessen werden können (sog. Weißkittel-Effekt).
    Die Empfehlung lautet, nach ca. 2 Minuten den Blutdruck erneut zu messen. Sollten Sie sich Ihre Blutdruckwerte aufschreiben, nehmen Sie bitte stets die Werte der 2. Messung für Ihre Notizen.
  • Nehmen Sie die optimale Position zur Blutdruckmessung ein!
    Am besten ist es, wenn Sie sich an einen Tisch setzen und den Arm für die Blutdruckmessung auf den Tisch ablegen. Die Beine sollten nicht überkreuz geschlagen werden.
  • Messen Sie in Ruhe!
    Dies bedeutet, dass Sie nicht direkt nach körperlicher Aktivität wie Treppensteigen messen sollten und bei der Messung selbst möglichst nicht sprechen sollten.
  • Überprüfen Sie, ob unterschiedliche Blutdruckwerte am rechten und am linken Arm gemessen werden!
    Falls es einen Unterschied von > 20 mmHg im 1. Wert (systolischer Blutdruck) zwischen der Blutdruckmessung am rechten und am linken Arm gibt, messen Sie bitte zunächst erneut nach. Falls sich der Unterschied bestätigt, messen Sie bitte in Zukunft an dem Arm mit den höheren Blutdruckwerten und teilen Sie dies Ihrem behandelnden Arzt mit.
Einen Überblick über die richtige Blutdruckmessung erhalten Sie in der Anleitung zur Blutdruckmessung für die Teilnehmer an den klinischen Studien im Projekt SVDs@target.

Was ist Blutdruckvariabilität?

Die Blutdruckwerte sind nicht immer gleich. Der Unterschied in den Blutdruckwerten wird in der Blutdruckvariabilität ausgedrückt. Dies kann z.B. darüber gemessen werden, wie sehr der 1. Wert (systolischer Blutdruck) bei der Blutdruckmessung bei Ihnen schwankt.

Neben dem hohen Blutdruck an sich scheint die Blutdruckvariabilität ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen zu sein. Das Gehirn selbst braucht einen möglichst stabilen Blutdruck, Blutdruckschwankungen haben einen negativen Einfluss auf das Gehirn.

Wie läuft die MRT-Untersuchung ab?

Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das mit Hilfe von Magnetfeldern arbeitet. Die Magnetfeldstärke steigt mit der magnetischen Flussdichte, die in Tesla angegeben wird. In den klinischen Studien für SVDs@target werden Hochleistungsgeräte mit einer magnetischen Flussdichte von 3 Tesla und 7 Tesla verwendet. Je höher die Magnetfeldstärke, desto besser ist die Auflösung und der Bildkontrast.

Die MRT-Untersuchung erlaubt es, detaillierte anatomische Bilder vom Gehirn anzufertigen. Darüber hinaus können auch Aussagen über die Funktionalität des Gehirns oder der Gefäße durch den Einsatz spezieller Techniken gemacht werden.

Die Untersuchung ist ungefährlich und mit keiner Strahlenbelastung verbunden. Für einige Menschen mit Platzangst kann das Gefühl, in einer relativ engen Röhre untersucht zu werden, unangenehm sein. Während der Aufnahme der Bilder treten laute Klopfgeräusche auf, Sie werden deshalb Ohrstöpsel erhalten. Sofern Sie Metallimplantate im Körper haben, kann es sein, dass eine MRT-Untersuchung nicht oder nur unter bestimmten Umständen durchgeführt werden kann.

Kontrastmittel kann auch in der MRT-Untersuchung gegeben werden, um die Gefäße und v.a. defekte Gefäße und Beeinträchtigungen an der Grenze zwischen den Blutgefäßen und dem Nervenwasser zu erkennen. Dies ist nur bei einer Visite in der Studie INVESTIGATE-SVDs vorgesehen. Das MRT-Kontrastmittel ist NICHT jodhaltig. Allerdings muss eine ausreichend gute Nierenfunktion vorhanden sein, damit das Kontrastmittel verabreicht werden kann.

Was ist „cerebrovaskuläre Reaktivität"?

Mit dem Begriff der cerebrovaskulären Reaktivität wird der Anstieg der Gehirndurchblutung auf einen Gefäßreiz bezeichnet. Die Erhöhung des CO2-Gehaltes im Blut ist ein solcher Reiz für die Gefäße, sich zu weiten.

Zwei Methoden stehen zur Verfügung um die cerebrovaskuläre Reaktivität messen zu können: Ultraschall und MRT. Mit dem Ultraschall werden jedoch nur die größeren Gefäße erfasst. Über die MRT-Untersuchungen können ganz spezielle Gebiete im Gehirn betrachtet werden. Die Funktion der kleinen Gefäße im Gehirn, die bei der zerebralen Mikroangiopathie betroffen sind, kann direkt untersucht werden. Daher messen wir in den klinischen Studien im Projekt SVDs@target die cerebrovaskuläre Reaktivität im MRT.

Dazu atmen Sie für eine kurze Zeit ein CO2-Luftgemisch ein. Dadurch wird den Gefäßen das Signal gegeben, sich zu weiten. Im MRT wird dann untersucht, wie stark sich der Blutfluss verändert. Dies ist ein Maß für die cerebrovaskuläre Reaktivität, welche wiederum auf die Funktionsfähigkeit der kleinen Gefäße im Gehirn schließen lässt.

Wie unterscheiden sich die 3 Studien voneinander?

Die drei klinischen Studien im Projekt SVDs@target untersuchen verschiedene Aspekte von zerebralen Mikroangiopathien.In Zoom@SVDs werden in der Untersuchung im 7 Tesla-MRT in der Universitätsklinik Utrecht hochauflösende Bilder des Gehirns erstellt, die einen besseren Einblick darüber geben sollen, welche Veränderungen zerebrale Mikroangiopathien im Gehirn hervorrufen.

In INVESTIGATE-SVDs wird die Funktion der Mikrogefäße im Gehirn überprüft. Dies gelingt zum einen über die Messung der cerebrovaskulären Reaktivität. Zum anderen wird untersucht, wie die Umgebung der kleinen Gefäße aussieht und ob es Störungen am Übergang von den Blutgefäßen zum Nervenwasser gibt.

In TREAT-SVDs geht es darum, ob die Funktion der Mikrogefäße im Gehirn durch Medikamente positiv beeinflusst werden kann. In dieser klinischen Studie werden die Auswirkungen der drei Blutdrucksenker Amlodipin, Losartan und Atenolol auf die cerebrovaskuläre Reaktivität und auf die Blutdruckvariabilität miteinander verglichen.

Wie kann ich an der Studie teilnehmen?

Wenn Sie Interesse an unseren Studien haben oder gerne weitere Informationen hierzu hätten, können Sie sich gerne über das Kontaktformular an uns wenden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Welche Vorteile habe ich durch die Studienteilnahme?

Für die Dauer der jeweiligen Studie bekommen Sie von uns ein hochwertiges Blutdruckmessgerät zur Verfügung gestellt. Damit werden nicht nur die Blutdruckwerte gemessen, sondern auch weitere Parameter wie die Gefäßsteifigkeit und die Herzleistung werden erfasst. Die Blutdruckwerte bekommen Sie, und auf Wunsch auch Ihr Hausarzt, von uns am Ende der Studie mitgeteilt. In TREAT-SVDs werden wir Ihr Ansprechen auf drei verschiedene Blutdrucksenker überprüfen und werden Ihnen eine individuelle Rückmeldung über die Blutdruckwerte unter den einzelnen Medikamenten geben können.

Welchen Aufwand habe ich durch die Studienteilnahme?

Zunächst ist es wichtig, dass Sie für die Dauer der Studie Ihren Blutdruck regelmäßig messen (in Zoom@SVDs und INVESTIGATE-SVDs 3 x tgl. für 1 Woche, in TREAT-SVDs 2 x tgl. für 3,5 Monate). Bestandteil jeder Studie ist ein Ambulanzbesuch in München, wo die Gedächtnistestung und die MRT-Untersuchungen durchgeführt werden. Sie müssen daher 1x (in INVESTIGATE-SVDs), 2x (in Zoom@SVDs) bzw. 5x (in TREAT-SVDs) nach München kommen. Wir organisieren gerne die Reise für Sie.

Was passiert, wenn ich nicht mehr an der Studie teilnehmen möchte?

Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an einer Studie beenden. Teilen Sie dies bitte einfach Ihrem Studienarzt mit. Daraus werden Ihnen keine Nachteile für die weitere Behandlung entstehen.

Wie erfahre ich die Ergebnisse der Studie?

Wir werden Sie über die Homepage über die neuesten Erkenntnisse aus dem Projekt SVDs@target informieren.
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Publications with PubMed ID

Authors: Loos CMJ, Makin SDJ, Staals J, Dennis MS, van Oostenbrugge RJ, Wardlaw JM

Stroke. 2018 May;49(5):1183-1188

PMID: 29567763    Open Access: PMC5916475

Authors: Li L, Welch SJV, Gutnikov SA, Mehta Z, Rothwell PM, Oxford Vascular Study.

Neurology. 2018 May 15;90(20):e1732-e1741

PMID: 29669909    Open Access: PMC5957302

Authors: Bailey EL, McBride MW, McClure JD, Beattie W, Graham D, Dominiczak AF, Smith C, Wardlaw JM

Clinical science (London, England : 1979). 2018 Apr 9;

PMID: 29632138

Authors: Harraz OF, Longden TA, Dabertrand F, Hill-Eubanks D, Nelson MT

Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 2018 Apr 10;115(15):E3569-E3577

PMID: 29581272    Open Access: PMC5899484

Authors: Ratelade J, Mezouar N, Domenga-Denier V, Rochey A, Plaisier E, Joutel A

The Journal of pathology. 2018 Apr;244(4):408-420

PMID: 29266233

Authors: Malik R, Chauhan G, Traylor M, Sargurupremraj M, Okada Y, Mishra A, Rutten-Jacobs L, Giese AK, van der Laan SW, Gretarsdottir S, Anderson CD, Chong M, Adams HHH, Ago T, Almgren P, Amouyel P, Ay H, Bartz TM, Benavente OR, Bevan S, Boncoraglio GB, Brown RD Jr, Butterworth AS, Carrera C, Carty CL, Chasman DI, Chen WM, Cole JW, Correa A, Cotlarciuc I, Cruchaga C, Danesh J, de Bakker PIW, DeStefano AL, den Hoed M, Duan Q, Engelter ST, Falcone GJ, Gottesman RF, Grewal RP, Gudnason V, Gustafsson S, Haessler J, Harris TB, Hassan A, Havulinna AS, Heckbert SR, Holliday EG, Howard G, Hsu FC, Hyacinth HI, Ikram MA, Ingelsson E, Irvin MR, Jian X, Jiménez-Conde J, Johnson JA, Jukema JW, Kanai M, Keene KL, Kissela BM, Kleindorfer DO, Kooperberg C, Kubo M, Lange LA, Langefeld CD, Langenberg C, Launer LJ, Lee JM, Lemmens R, Leys D, Lewis CM, Lin WY, Lindgren AG, Lorentzen E, Magnusson PK, Maguire J, Manichaikul A, McArdle PF, Meschia JF, Mitchell BD, Mosley TH, Nalls MA, Ninomiya T, O'Donnell MJ, Psaty BM, Pulit SL, Rannikmäe K, Reiner AP, Rexrode KM, Rice K, Rich SS, Ridker PM, Rost NS, Rothwell PM, Rotter JI, Rundek T, Sacco RL, Sakaue S, Sale MM, Salomaa V, Sapkota BR, Schmidt R, Schmidt CO, Schminke U, Sharma P, Slowik A, Sudlow CLM, Tanislav C, Tatlisumak T, Taylor KD, Thijs VNS, Thorleifsson G, Thorsteinsdottir U, Tiedt S, Trompet S, Tzourio C, van Duijn CM, Walters M, Wareham NJ, Wassertheil-Smoller S, Wilson JG, Wiggins KL, Yang Q, Yusuf S, Bis JC, Pastinen T, Ruusalepp A, Schadt EE, Koplev S, Björkegren JLM, Codoni V, Civelek M, Smith NL, Trégouët DA, Christophersen IE, Roselli C, Lubitz SA, Ellinor PT, Tai ES, Kooner JS, Kato N, He J, van der Harst P, Elliott P, Chambers JC, Takeuchi F, Johnson AD, Sanghera DK, Melander O, Jern C, Strbian D, Fernandez-Cadenas I, Longstreth WT Jr, Rolfs A, Hata J, Woo D, Rosand J, Pare G, Hopewell JC, Saleheen D, Stefansson K, Worrall BB, Kittner SJ, Seshadri S, Fornage M, Markus HS, Howson JMM, Kamatani Y, Debette S, Dichgans M, Malik R, Chauhan G, Traylor M, Sargurupremraj M, Okada Y, Mishra A, Rutten-Jacobs L, Giese AK, van der Laan SW, Gretarsdottir S, Anderson CD, Chong M, Adams HHH, Ago T, Almgren P, Amouyel P, Ay H, Bartz TM, Benavente OR, Bevan S, Boncoraglio GB, Brown RD Jr, Butterworth AS, Carrera C, Carty CL, Chasman DI, Chen WM, Cole JW, Correa A, Cotlarciuc I, Cruchaga C, Danesh J, de Bakker PIW, DeStefano AL, Hoed MD, Duan Q, Engelter ST, Falcone GJ, Gottesman RF, Grewal RP, Gudnason V, Gustafsson S, Haessler J, Harris TB, Hassan A, Havulinna AS, Heckbert SR, Holliday EG, Howard G, Hsu FC, Hyacinth HI, Ikram MA, Ingelsson E, Irvin MR, Jian X, Jiménez-Conde J, Johnson JA, Jukema JW, Kanai M, Keene KL, Kissela BM, Kleindorfer DO, Kooperberg C, Kubo M, Lange LA, Langefeld CD, Langenberg C, Launer LJ, Lee JM, Lemmens R, Leys D, Lewis CM, Lin WY, Lindgren AG, Lorentzen E, Magnusson PK, Maguire J, Manichaikul A, McArdle PF, Meschia JF, Mitchell BD, Mosley TH, Nalls MA, Ninomiya T, O'Donnell MJ, Psaty BM, Pulit SL, Rannikmäe K, Reiner AP, Rexrode KM, Rice K, Rich SS, Ridker PM, Rost NS, Rothwell PM, Rotter JI, Rundek T, Sacco RL, Sakaue S, Sale MM, Salomaa V, Sapkota BR, Schmidt R, Schmidt CO, Schminke U, Sharma P, Slowik A, Sudlow CLM, Tanislav C, Tatlisumak T, Taylor KD, Thijs VNS, Thorleifsson G, Thorsteinsdottir U, Tiedt S, Trompet S, Tzourio C, van Duijn CM, Walters M, Wareham NJ, Wassertheil-Smoller S, Wilson JG, Wiggins KL, Yang Q, Yusuf S, Amin N, Aparicio HS, Arnett DK, Attia J, Beiser AS, Berr C, Buring JE, Bustamante M, Caso V, Cheng YC, Choi SH, Chowhan A, Cullell N, Dartigues JF, Delavaran H, Delgado P, Dörr M, Engström G, Ford I, Gurpreet WS, Hamsten A, Heitsch L, Hozawa A, Ibanez L, Ilinca A, Ingelsson M, Iwasaki M, Jackson RD, Jood K, Jousilahti P, Kaffashian S, Kalra L, Kamouchi M, Kitazono T, Kjartansson O, Kloss M, Koudstaal PJ, Krupinski J, Labovitz DL, Laurie CC, Levi CR, Li L, Lind L, Lindgren CM, Lioutas V, Liu YM, Lopez OL, Makoto H, Martinez-Majander N, Matsuda K, Minegishi N, Montaner J, Morris AP, Muiño E, Müller-Nurasyid M, Norrving B, Ogishima S, Parati EA, Peddareddygari LR, Pedersen NL, Pera J, Perola M, Pezzini A, Pileggi S, Rabionet R, Riba-Llena I, Ribasés M, Romero JR, Roquer J, Rudd AG, Sarin AP, Sarju R, Sarnowski C, Sasaki M, Satizabal CL, Satoh M, Sattar N, Sawada N, Sibolt G, Sigurdsson Á, Smith A, Sobue K, Soriano-Tárraga C, Stanne T, Stine OC, Stott DJ, Strauch K, Takai T, Tanaka H, Tanno K, Teumer A, Tomppo L, Torres-Aguila NP, Touze E, Tsugane S, Uitterlinden AG, Valdimarsson EM, van der Lee SJ, Völzke H, Wakai K, Weir D, Williams SR, Wolfe CDA, Wong Q, Xu H, Yamaji T, Sanghera DK, Melander O, Jern C, Strbian D, Fernandez-Cadenas I, Longstreth WT Jr, Rolfs A, Hata J, Woo D, Rosand J, Pare G, Hopewell JC, Saleheen D, Stefansson K, Worrall BB, Kittner SJ, Seshadri S, Fornage M, Markus HS, Howson JMM, Kamatani Y, Debette S, Dichgans M, AFGen Consortium., Cohorts for Heart and Aging Research in Genomic Epidemiology (CHARGE) Consortium., International Genomics of Blood Pressure (iGEN-BP) Consortium., INVENT Consortium., STARNET., BioBank Japan Cooperative Hospital Group., COMPASS Consortium., EPIC-CVD Consortium., EPIC-InterAct Consortium., International Stroke Genetics Consortium (ISGC)., METASTROKE Consortium., Neurology Working Group of the CHARGE Consortium., NINDS Stroke Genetics Network (SiGN)., UK Young Lacunar DNA Study., MEGASTROKE Consortium., MEGASTROKE Consortium:.

Nature genetics. 2018 Apr;50(4):524-537

PMID: 29531354    Open Access: PMC5968830

Authors: Liu B, Lau KK, Li L, Lovelock C, Liu M, Kuker W, Rothwell PM

Stroke. 2018 Apr;49(4):899-904

PMID: 29523652    Open Access: PMC5895118

Authors: Dickie DA, Valdés Hernández MDC, Makin SD, Staals J, Wiseman SJ, Bastin ME, Wardlaw JM

International journal of stroke : official journal of the International Stroke Society. 2018 Jan 1;:1747493018770222

PMID: 29672236

Authors: Frösen J, Joutel A

Cardiovascular research. 2018 Mar 15;114(4):501-512

PMID: 29351598

Authors: Geurts LJ, Bhogal AA, Siero JCW, Luijten PR, Biessels GJ, Zwanenburg JJM

NeuroImage. 2018 May 15;172:470-477

PMID: 29408324    Open Access: PMC5915583

Authors: Thrippleton MJ, Shi Y, Blair G, Hamilton I, Waiter G, Schwarzbauer C, Pernet C, Andrews PJ, Marshall I, Doubal F, Wardlaw JM

International journal of stroke : official journal of the International Stroke Society. 2018 Feb;13(2):195-206

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Authors: Webb AJS, Mazzucco S, Li L, Rothwell PM

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PMID: 29229726    Open Access: PMC5742536

Authors: Harper AM, Clayson L, Wardlaw JM, Valdés Hernández MDC, Alzheimer’s Disease Neuroimaging Initiative.

The Journal of international medical research. 2018 Jan 1;:300060518755623

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Authors: González-Castro V, Valdés Hernández MDC, Chappell FM, Armitage PA, Makin S, Wardlaw JM

Clinical science (London, England : 1979). 2017 Dec 15;131(24):2959

PMID: 29242272    Open Access: PMC5869857

Authors: Zietemann V, Kopczak A, Müller C, Wollenweber FA, Dichgans M

Stroke. 2017 Nov;48(11):2952-2957

PMID: 29042492

Authors: Rannikmäe K, Sivakumaran V, Millar H, Malik R, Anderson CD, Chong M, Dave T, Falcone GJ, Fernandez-Cadenas I, Jimenez-Conde J, Lindgren A, Montaner J, O'Donnell M, Paré G, Radmanesh F, Rost NS, Slowik A, Söderholm M, Traylor M, Pulit SL, Seshadri S, Worrall BB, Woo D, Markus HS, Mitchell BD, Dichgans M, Rosand J, Sudlow CLM, Stroke Genetics Network (SiGN), METASTROKE Collaboration, and International Stroke Genetics Consortium (ISGC).

Neurology. 2017 Oct 24;89(17):1829-1839

PMID: 28954878    Open Access: PMC5664302

Authors: Phuah CL, Dave T, Malik R, Raffeld MR, Ayres AM, Goldstein JN, Viswanathan A, Greenberg SM, Jagiella JM, Hansen BM, Norrving B, Jimenez-Conde J, Roquer J, Pichler A, Enzinger C, Montaner J, Fernandez-Cadenas I, Lindgren A, Slowik A, Schmidt R, Biffi A, Rost N, Langefeld CD, Markus HS, Mitchell BD, Worrall BB, Kittner SJ, Woo D, Dichgans M, Rosand J, Anderson CD, METASTROKE., NINDS-SiGN Consortium., International Stroke Genetics Consortium.

Brain : a journal of neurology. 2017 Oct 1;140(10):2663-2672

PMID: 28969386    Open Access: PMC5841027

Authors: Tiedt S, Prestel M, Malik R, Schieferdecker N, Duering M, Kautzky V, Stoycheva I, Böck J, Northoff BH, Klein M, Dorn F, Krohn K, Teupser D, Liesz A, Plesnila N, Holdt LM, Dichgans M

Circulation research. 2017 Sep 29;121(8):970-980

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Authors: de Leeuw FE, Nichols F 3rd

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PMID: 28794247

Authors: Wardlaw JM, Chappell FM, Valdés Hernández MDC, Makin SDJ, Staals J, Shuler K, Thrippleton MJ, Armitage PA, Muñoz-Maniega S, Heye AK, Sakka E, Dennis MS

Neurology. 2017 Sep 5;89(10):1003-1010

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Authors: van Veluw SJ, Shih AY, Smith EE, Chen C, Schneider JA, Wardlaw JM, Greenberg SM, Biessels GJ

The Lancet. Neurology. 2017 Sep;16(9):730-740

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Authors: Valdés Hernández MDC, González-Castro V, Chappell FM, Sakka E, Makin S, Armitage PA, Nailon WH, Wardlaw JM

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Authors: Lubitz SA, Parsons OE, Anderson CD, Benjamin EJ, Malik R, Weng LC, Dichgans M, Sudlow CL, Rothwell PM, Rosand J, Ellinor PT, Markus HS, Traylor M, WTCCC2, International Stroke Genetics Consortium, and AFGen Consortia.

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Authors: Joutel A, Chabriat H

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Authors: Hawkins VE, Takakura AC, Trinh A, Malheiros-Lima MR, Cleary CM, Wenker IC, Dubreuil T, Rodriguez EM, Nelson MT, Moreira TS, Mulkey DK

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Authors: Wang M, Ding F, Deng S, Guo X, Wang W, Iliff JJ, Nedergaard M

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Authors: Backhouse EV, McHutchison CA, Cvoro V, Shenkin SD, Wardlaw JM

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PMID: 28188307

Authors: Traylor M, Malik R, Nalls MA, Cotlarciuc I, Radmanesh F, Thorleifsson G, Hanscombe KB, Langefeld C, Saleheen D, Rost NS, Yet I, Spector TD, Bell JT, Hannon E, Mill J, Chauhan G, Debette S, Bis JC, Longstreth WT Jr, Ikram MA, Launer LJ, Seshadri S, METASTROKE, UK Young Lacunar DNA Study, NINDS Stroke Genetics Network, Neurology Working Group of the CHARGE Consortium., Hamilton-Bruce MA, Jimenez-Conde J, Cole JW, Schmidt R, Słowik A, Lemmens R, Lindgren A, Melander O, Grewal RP, Sacco RL, Rundek T, Rexrode K, Arnett DK, Johnson JA, Benavente OR, Wasssertheil-Smoller S, Lee JM, Pulit SL, Wong Q, Rich SS, de Bakker PI, McArdle PF, Woo D, Anderson CD, Xu H, Heitsch L, Fornage M, Jern C, Stefansson K, Thorsteinsdottir U, Gretarsdottir S, Lewis CM, Sharma P, Sudlow CL, Rothwell PM, Boncoraglio GB, Thijs V, Levi C, Meschia JF, Rosand J, Kittner SJ, Mitchell BD, Dichgans M, Worrall BB, Markus HS, International Stroke Genetics Consortium.

Annals of neurology. 2017 Mar;81(3):383-394

PMID: 27997041    Open Access: PMC5366092

Authors: Zhang CE, Wong SM, Uiterwijk R, Staals J, Backes WH, Hoff EI, Schreuder T, Jeukens CR, Jansen JF, van Oostenbrugge RJ

Stroke. 2017 Mar;48(3):658-663

PMID: 28196940

Authors: Chappell FM, Del Carmen Valdés Hernández M, Makin SD, Shuler K, Sakka E, Dennis MS, Armitage PA, Muñoz Maniega S, Wardlaw JM

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PMID: 28222778    Open Access: PMC5320698

Authors: Dichgans M, Leys D

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